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Projekte

Stadtstrecke - Hochwasserschutz in der Bremer Neustadt

Die Deiche an der Stadtstrecke entsprechen nicht mehr den Schutzanforderungen und müssen langfristig erneuert werden. Der Umbau öffnet die Möglichkeit, das Weserufer an dieser Stelle als attraktiven Freiraum neu zu gestalten. Die Beiträge des Gestaltungswettbewerbes liegen nun vor. MEHR

Gartenstadt Werdersee

Unter dem Namen Gartenstadt Werdersee entsteht in Huckelriede in der Bremer Neustadt neuer Wohnungsbau. Zu diesem Projekt finden Informationstermine statt, bei denen sich die Bürgerinnen und Bürger einbringen können. Die Ergebnisse der bisherigen Termine haben wir für Sie zusammengestellt. MEHR

Leitbild Bahnhofsvorstadt

Leitbild Bahnhofsvorstadt: Pläne für den Breitenweg

Wie soll sich die Bahnhofsvorstadt entwickeln? Wie könnte beispielsweise das Areal rund um das ehemalige Bundeswehrhochhaus gestaltet werden. Wie sehen Visionen zum Rembertikreisel oder Breitenweg aus? Was tut dem bunten Quartier in Bremen-Mitte gut, was fehlt, was braucht es nicht? Ein Überblick der Ergebnisse: MEHR

Einige weitere Projekte

Rahmenplan des Neuen Hulsbergviertels
Rahmenplan: Architekt Lorenzen

In der Östlichen Vorstadt auf dem heutigen Grundstück des Klinikums Bremen-Mitte wird durch den Umbau des Klinikums Anfang 2016 eine knapp 14 ha große Fläche frei. Diese Fläche soll zu einem neuen städtischen Quartier umgebaut werden. Zurzeit ist das Verfahren, was möglicherweise über zehn Jahren laufen wird, in der Planungsphase. Nachdem von April 2011 bis Juni 2012 in einem breit angelegtem Bürgerbeteiligungsverfahren Ideen, Wünsche und Forderungen gemeinsam mit der Zivilgesellschaft erarbeitet und dokumentiert wurden, waren in der zweiten Jahreshälfte 2012 drei Planungsteams am Zuge: In einem Gutachterverfahren erarbeiteten sie städtebauliche Entwürfe für das Neue Hulsberg-Viertel. Eine hochkarätig besetzte Jury empfahl in ihrer Sitzung am 12. Januar 2013, dass der Entwurf des Teams Carsten Lorenzen Architekten/relais Landschaftsarchitekten/ARGUS Stadt- und Verkehrsplanung weiterbearbeitet werden sollte.

Bis Ende 2013/Anfang 2014 wird nun der Entwurf ausgearbeitet und dann Grundlage für die Bauleitplanung sein.
Der Planungsprozess bleibt weiterhin von Transparenz und intensiver Beteiligungskultur geprägt: In Bürgerforen, Arbeitsgruppen, Workshops wird die Zivilgesellschaft die Möglichkeit haben, Angelegenheiten der Quartiersentwicklung aktiv mitzugestalten.
Erste Baumaßnahmen werden nach jetzigem Kenntnisstand frühestens 2014/2015 stattfinden.
Weitere Informationen zum Bürgerbeteiligungsverfahren und zum Stand der Planung finden Sie unter www.neues-hulsberg.de.
Zur Leitung der Umbaumaßnahme ist die städtische Entwicklungsgesellschaft „Grundstücksentwicklung Klinikum Bremen-Mitte GmbH & Co. KG“ (GEG KG) gegründet worden: www.geg-bremen.de.

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Das Bild zeigt eine Graphik der Bebaunungsplanung für das Investorengrundstück Bahnhofsvorplatz.

Seit dem zweiten Weltkrieg ist das sogenannte „Investorengrundstück“ zwischen Bahnhofsplatz und Hochstraße unbebaut. Lange wurde über unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten dieser Freifläche diskutiert. Ende der 1990 Jahre wurde schließlich deutlich, dass die beste städtebauliche Lösung in der Wiederbebauung des Grundstücks liegt. Mit einer Anzahl von Maßnahmen zur Verbesserung des Bahnhofsumfeldes wurde auch, als Teil eines Rahmenkonzeptes, ein Bebauungsplan für das Grundstück beschlossen. Nach einem Wettbewerbsverfahren liegt nun ein Kaufangebot mit einem Bebauungskonzept vor. Das Konzept wurde im Frühjahr 2011 mehrfach öffentlich vorgestellt und nach Anregungen aus der Öffentlichkeit modifiziert. Auf Grundlage des überarbeiteten Konzepts hat die Stadt dem Grundstücksverkauf zugestimmt. Mit dem Verkauf des Grundstücks beginnt die weitere Verfeinerung der vorliegenden Planung. Für die derzeitigen Aktivitäten auf dem Grundstück werden Ausweichmöglichkeiten gesucht, auch für den ZOB soll eine bessere Lösung gefunden werden.

Als Visitenkarte der Stadt Bremen und als Eingangstor der Altstadt ist der Bahnhofsplatz einer der belebtesten Plätze der Innenstadt. Die Bebauung des Investorengrundstücks ist ein weiterer wichtiger Meilenstein zur Verbesserung der Bahnhofsvorstadt. Die Bebauung ermöglicht die Wiederherstellung der historischen Platzfigur und schafft eine qualitätsvollere Anbindung an die Altstadt.

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Das Ansgariviertel ist von zunehmenden Leerständen, qualitativen Angebotslücken und Unterbrechungen der Laufbeziehungen und Kundenströme gekennzeichnet. Perspektivisch sollen hier neue Einzelhandelsangebote, neue Dienstleistungsflächen einschließlich Gastronomie, Kultur und Freizeit sowie punktuelle neue Wohnangebote geschaffen werden. Neben einer quantitativen Erweiterung des heutigen Angebotes geht es vor allen auch um eine deutliche qualitative Aufwertung und Akzentsetzung. Neue Einzelhandelsprofile sollen das bestehende Angebot erweitern – nicht ersetzen oder bloß vergrößern. Eine Entwicklung im Ansgariviertel muss insgesamt zu einer Attraktivitätssteigerung des Quartiers und der Bremer Innenstadt insgesamt führen und geht über eine Optimierung einzelner Immobilien und Lagen hinaus. Die Entwicklung ist so auszugestalten, dass die überregionale Ausstrahlung verstärkt und neue Zielgruppen für die Bremer Innenstadt gewonnen werden, die andere, höherwertigere Qualitäten als bisher vorzufinden suchen. Die besonderen Qualitäten der Bremer Innenstadt als „Stadt der Vielfalt“, „Stadt der Viertel“ und „Stadt der kurzen Wege“ sind auszubauen.

Die Neuordnung des Ansgariviertels ist nur in enger Zusammenarbeit mit den dortigen Grundbesitzern und der Öffentlichkeit möglich. Um perspektivisch planungsrechtliche Vorgaben zu entwickeln, hat die Stadt im Februar 2011 ein Bebauungsplanverfahren eingeleitet. Den Planaufstellungsbeschluss (Bebauungsplan 2420) finden Sie hier: www.bauleitplan.bremen.de.

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Die Überseestadt aus der Vogelperspektive
Die Überseestadt aus der Vogelperspektive

Auf Grundlage der 2003 verabschiedeten Masterplanung entwickelt sich die städtebauliche Umgestaltung der ehemaligen Hafenreviere in der Überseestadt mit zunehmendem Tempo.
In direkter Anbindung zur Bremer Innenstadt erstreckt sich das südwestlich der Stadtteile Walle und Gröpelingen angrenzende Plangebiet mit einer Länge von vier Kilometern und bis zu einem Kilometer Breite. Für das 288 ha große Gesamtareal gilt es, die noch unbebauten Flächen in einer Größenordnung von ca. 106 ha als neues Bauland zu erschließen und für eine zukünftige Bebauung vorzubereiten und in den Bestand zu integrieren.

Der gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Bremen GmbH (WFB) entwickelte und nun auch für die Bevölkerung zugängliche Stadtteil gliedert sich in fünf Quartiere:

  • Hafenvorstadt
  • Speicherhof
  • Europahafen
  • Überseepark
  • Holz- und Fabrikenhafen

Diese Quartiere unterscheiden sich untereinander durch ihre besonderen Lagen in der Stadt und ihren charakteristischen Nutzungsstrukturen.
Um die städtebauliche Entwicklung und Umnutzung des als ehemaligen Hafengebietes festgesetzten Gebietes in ein durchmischtes Gewerbe- und Mischgebiet mit traditionellem Gewerbe, neuen Dienstleistungen und, wo möglich, mit neuen Wohnformen, abzusichern, sind planerische Umstrukturierungskonzepte notwendig.
Wesentlich wird die bauliche Entwicklung durch in Vorbereitung oder bereits als Satzung beschlossene Bebauungspläne verbindlich geregelt. Sowohl für den Städtebau, die Grün- und Freiflächen als auch zur Realisierung anspruchsvoller Hochbauten werden unterschiedliche Wettbewerbe, Verfahrensarten und Gutachten durchgeführt. Darüber hinaus gilt es, die bestehenden Industrie- und Gewerbebetriebe in Einklang mit den neuen Nutzungen zu bringen.

Ziel ist es, die Überseestadt als Zentrum nahes Stadtquartier mit den bestehenden Strukturen der umliegenden Stadtteile zu verbinden und als neuen Lebens- und Arbeitsstandort erlebbar zu machen. Dabei gilt es, die natürlichen Potentiale und die besondere Lage am Wasser für die städtebauliche Entwicklung auszuschöpfen.

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Broschüre zur Zukunftswerkstatt

Wie könnte die Zukunft Oberneulands aussehen? Mit Hilfe einer Bürgerbeteiligung sind wir dieser spannenden Frage nachgegangen. Diese Broschüre (pdf, 3.4 MB) dokumentiert die bisherigen Schritte der Beteiligung.

Unten stehend können Sie alle Ergebnisse der einzelnen Veranstaltungen nachlesen

Ergebnisse der Zukunftswerkstatt Oberneuland, 1. und 2. März 2013

Ausgelöst durch Entwicklungsüberlegungen für den Ausbau eines Nahversorgungszentrums auf ehemaligen Sportplatzflächen im Bereich Mühlenfeldstraße, gibt es seit etwa zwei Jahren lebhafte und auseinandergehende Meinungen darüber, welche Rolle Oberneuland im städtischen Gefüge heute einnimmt und in welche Richtung es sich zukünftig entwickelt. Dabei wurde deutlich, dass diese Planungsabsichten im Bereich Mühlenfeldstraße nicht losgelöst von den sonstigen Entwicklungen im Stadtteil betrachtet werden können. Auch andere Themenbereiche wie z.B. die Beseitigung der höhengleichen Bahnübergänge, die Entwicklung neuer Wohnbauflächen, die Nachverdichtung vorhandener Wohngebiete oder die veränderten Planungsabsichten für den Büropark Oberneuland, lassen eine Gesamtbetrachtung für Oberneuland erforderlich erscheinen. Ist Oberneuland ein Dorf am Stadtrand von Bremen, das seinen dörflichen Charakter beibehalten will? Wird Oberneuland zunehmend zum Wohnstandort älterer Menschen? Oder sollte der Zuzug von jüngeren Familien gefördert werden, die ein eher städtisches Infrastrukturangebot nachfragen? Wird das Auto in Oberneuland weiterhin Hauptverkehrsmittel bleiben oder können verstärkt Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt werden? Um die teilweise emotional geführten Debatten zu versachlichen und gleichzeitig mehr Oberneuländer in die Frage nach der Zukunft ihres Stadtteils einzubinden, erscheint es sinnvoll, gemeinsam mit Bürgern, politischen Akteuren und der Verwaltung in eine Diskussion darüber einzutreten, welche Qualitäten Oberneuland auszeichnen, und welche Handlungsbedarfe und mögliche Entwicklungsperspektiven es gibt.

Hierzu führte der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr folgenden Beteiligungsprozess durch:
Programmflyer (pdf, 190.4 KB)

Ergebnisse der Auftaktveranstaltung, 14. Februar 2013

Ergebnisse der Zukunftswerkstatt, 1. und 2. März 2013

Ergebnisse der Abschlussveranstaltung, 18. April 2013

Oberneuland - aktuelle Plankarten

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