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Planungsabschnitt Stadtstrecke

Der Landesschutzdeich im Bereich der Neustadt beginnt in Höhe des südlichen Widerlagers der Eisenbahnbrücke der Strecke Bremen – Oldenburg und führt flussaufwärts entlang der Weser durch die Alte Neustadt. Im weiteren Verlauf folgt die Deichlinie dem südwestlichen Ufer der Kleinen Weser und des Werdersees bis zur Straße „Am Dammacker“ im Stadtteil Huckelriede.
Die im Rahmen des Generalplanes Küstenschutz festgelegte, erforderliche Bestickhöhe beträgt zwischen 8,20 m NHN und 8,30 m NHN.

Luftbild mit markiertem Bereich des Planungsabschnittes der Hochwasserschutz-Stadtstrecke, jpg, 205.4 KB

In diesem innerstädtischen Planungsabschnitt konkurrieren vielseitige Nutzungen mit der Hochwasserschutzanlage. Die Platanen, der vorhandene Rad- und Fußweg sowie die Straßen und die begrenzten Platzverhältnisse beeinflussen maßgeblich die Möglichkeiten für die Erhöhung des Deiches.

Aktueller Planungsstand - Präsentation (pdf, 4.5 MB)
Einarbeitung des Siegerentwurfes in die Machbarkeitsstudie.
Folien aus der Beiratssitzung vom 25.04.2019

Flyer des Deischverbands Links der Weser - Hochwasserschutz in der Bremer Neustadt (pdf, 5.7 MB)

Im Juli 2016 wurde für die Stadtstrecke ein Gestaltungswettbewerb ausgelobt.
Seinen Verlauf und das Ergebnis können Sie hier ansehen:
www.bauumwelt.bremen.de/bau/stadterneuerung/detail.php

Erläuterungsbericht

Fotodokumentation

Rahmenentwurf Stadtstrecke 2010

Baugrundgutachten

Statische Vorbemessung

Bewertung der Varianten

Baumgutachten

Übersichtskarte

Lagepläne

Querprofile

Längstschnitte

Fremdleitungen

, jpg, 8.3 KB
Schematische Darstellung des Landesschutzdeiches sowie des möglichen Wurzelkraters zwischen der Stephanibrücke und der Bgm.-Smidt-Brücke

Die Umsetzung des Generalplans Küstenschutz obliegt für die linke Weserseite dem Deichverband am linken Weserufer. Der Verband hat aus diesem Grunde umfangreiche Untersuchungen für den notwendigen Ausbau der vorhandenen Deichstrecken beauftragt. In diesem Zusammenhang wurde auch ein Baumgutachten zu der 50-60 Jahre alten Platanenreihe sowie Standsicherheitsuntersuchungen der Deichanlage in Auftrag gegeben.

Die Standsicherheitsuntersuchungen im Auftrage des Deichverbandes am linken Weserufer und des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr haben ergeben, dass der Landesschutzdeich zwischen der Stephanibrücke und der Bgm.-Smidt-Brücke bei einem möglichen Entwurzeln der Platanen durch Wind bzw. Sturm nicht mehr ausreichend standsicher ist. Aus diesem Grund mussten kurzfristig Maßnahmen ergriffen werden.

Um ein Entwurzeln der Bäume sicher zu verhindern, mussten die Baumkronen um ca. 50 % zurückgeschnitten werden. Damit wurde die Windangriffsfläche der Platanen entscheidend reduziert.
Der Rückschnitt ist zwischen Ende Januar 2013 und Februar 2013 von einem Fachunternehmen durchgeführt worden.
Die Planung und Bauleitung für den Rückschnitt der rd. 50 Platanen hatte der Umweltbetrieb Bremen übernommen. Bei dem geplanten Vorhaben handelt es sich um eine gängige und für die Bäume ungefährliche Sicherungsmaßnahme.