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Autobahnringschluss A 281

Bauabschnitte 2/2 und 4 im Bau

Hier finden Sie die Informationen zum Bauabschnitt 2/2.

DEGES ist mit der Umsetzung des Autobahnringschlusses beauftragt

Die A 281 stellt die nordwestliche Eckverbindung zwischen den vorhandenen Bundesautobahnen A 1 und A 27 auf bremischem Stadtgebiet dar. Sie dient der Entlastung der A 1, der A 27 und der städtischen Einfallstraßen. Durch die künftige Weserquerung der A 281 ergibt sich eine Verkehrsverbesserung für den gesamten nordwestdeutschen Raum, insbesondere im Einzugsbereich des Autobahnkreuzes Bremen.
Die Projektmanagementgesellschaft DEGES wurde vom Bremer Senat und dem Bundesverkehrsministerium mit der Umsetzung des Lückenschlusses beauftragt.

Baurecht für den Ringschluss der A 281

A 281: Bundesverwaltungsgericht weist Klagen gegen Bauabschnitt 2/2 ab

Das Bundesverwaltungsgericht hat mit seinem am 2. Juli 2020 verkündeten Urteil die Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss für den BA 2/2 der A 281 abgewiesen. Das Urteil ist rechtskräftig. Es besteht damit vollziehbares Baurecht. Ein Rechtsmittel gegen diese höchstrichterliche Entscheidung ist nicht gegeben.

Dazu die Bremer Mobilitätssenatorin Dr. Maike Schaefer: "Das ist eine glasklare Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes. Damit kommt ein jahrelanges Verfahren zu einem Ende. Die Realisierung des Autobahnringes rückt nun in greifbare Nähe. Das ist gut für die Bremer Wirtschaft und entlastet die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadtteile im Bremer Süden vom Durchgangsverkehr."

Mit diesem Urteil vom 2. Juli 2020 kann der gesamte Ringschluss der BAB 281 gebaut werden, denn auch das Baurecht für den Bremer Wesertunnel, das eigentliche Herzstück der Bundesautobahn, liegt seit Ostern unanfechtbar vor. Eine bis dahin ruhend gestellte Klage eines Bremer Industrieunternehmens wurde nach langen und komplexen Verhandlungen für erledigt erklärt. Das Bundesverwaltungsgericht stellte diese Klage bereits am 28. April 2020 ein.

Nachdem Anfang 2019 mit bauvorbereitenden Maßnahmen auf der rechten Weserseite gestartet wurde, werden nun auf beiden Seiten der Weser weitere umfangreiche Maßnahmen zur Herstellung der Kampfmittelfreiheit vorbereitet.

Außerdem läuft mit Hochdruck die äußerst umfangreiche Phase zur Vorbereitung der Ausschreibungsunterlagen für das Tunnel- und Trogbauwerk dieses Bauabschnitts. Unter der Voraussetzung, dass Mitte 2021 mit den eigentlichen Arbeiten zur Herstellung des Wesertunnels begonnen werden kann, ist eine Verkehrsfreigabe für Mitte 2025 vorgesehen
Die A 281 verbindet auf einer Länge von 17 km als nordwestliche Eckverbindung die vorhandenen Bundesautobahnen A 27 und A 1 in Bremen. Die Umsetzung dieser rund 900 Mio. Euro teuren Fernstraßenbaumaßnahme des Bundes ist gleichermaßen herausragendes Ziel der Verkehrspolitik des Bundes und des Landes Bremen, sie ist sowohl ein Projekt des Bundesverkehrswegeplans 2030 als auch des Verkehrsentwicklungsplans Bremen 2025. Mit der Realisierung einer festen Weserquerung werden durch diese neue Führung bis zu 50.000 Fahrzeuge täglich die Autobahnen A 1 und A 27, damit das Bremer Kreuz, und die B 6/B 75 sowie das innerstädtische Straßennetz und die Bremer Innenstadt spürbar vom Durchgangsverkehr entlastet. Diese teilweise erheblichen Verkehrsentlastungen verbessern auch die Situation der Menschen entlang dieser Straßen durch Entlastungen von Lärm und Luftschadstoffen.

Die Fertigstellung der A 281 ist ein wichtiger Meilenstein für den gesamten nordwestdeutschen Raum. Vor Ort profizieren davon die Entwicklung des Güterverkehrszentrums, die Häfen, die Airport-Stadt und der Flughafen.

Die vollständige Pressemitteilung der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau vom 2. Juli 2020 finden Sie hier

Pressemitteilung vom 10.01.2019 - A 281: Erster Spatenstich für die Weserquerung

Dr. Carsten Sieling, Präsident des Senats und Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen, Dr. Joachim Lohse, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen, sowie Enak Ferlemann, Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, haben am 10. Januar 2019 den symbolischen ersten Spatenstich für den Bauabschnitt 4 der Autobahn-Eckverbindung A 281 vorgenommen. Mit diesem Bauabschnitt soll bis 2024 der Anschluss der A 281 an die A 27 realisiert werden. Herzstück des etwa 4,9 Kilometer langen Trassenabschnitts ist ein neuer Wesertunnel.
Die Pressemitteilung vom 10. Januar 2019 finden Sie hier.

Die Autobahn-Eckverbindung A 281 schließt in Kombination mit den beiden vorhandenen Autobahnen A 1 und A 27 den Autobahnring um Bremen. Mit ihrer Realisierung ist eine deutliche Verkehrsverbesserung für den gesamten nordwestdeutschen Raum zu erwarten. Die A 281 ist durch ihre Verknüpfung mit dem internationalen Fernstraßennetz für das Güterverkehrszentrum, die Häfen und den Flughafen in Bremen äußerst bedeutungsvoll. Sie dient der Verkehrsentlastung der A 27, der A 1 und damit des Bremer Kreuzes sowie der B 6/B 75 und diverser Hauptverkehrsstraßen. Vier der sechs Bauabschnitte wurden zwischen 1995 und 2014 bereits für den Verkehr freigegeben.

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Pressemitteilung vom 28.11.2018 "Spatenstich für die A 281 Weserquerung zu Beginn des Jahres 2019

Der erste Spatenstich für den Wesertunnel im Zuge der A 281 wird Anfang Januar 2019 im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur erfolgen. Verkehrssenator Dr. Joachim Lohse: „Ich freue mich sehr, dass nun für den Ringschluss der A 281 um Bremen ein wichtiger Meilenstein erreicht wird. Dies ist sowohl für die Wirtschaftsverkehre als auch für die Entlastung der Bremer Innenstadt von hoher Bedeutung.“
Die Pressemitteilung vom 28. November 2018 finden Sie hier.

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Pressemitteilung vom 13.09.2018 zur A 281-Weserquerung

Das Bundesverkehrsministerium hat jetzt der Durchführung von bauvorbereitenden Maßnahmen für den Bau des Wesertunnels für die Autobahn 281 zugestimmt. Die rechtlichen Voraussetzungen dafür hatte Bremen im Sommer geschaffen.
Der Baubeginn für Bauabschnitt 2/2 der A281 rückt ebenfalls immer näher.
Verkehrssenator Joachim Lohse begrüßt diese Maßnahmen: „Es ist ein wichtiger Schritt für Bremen, dass der Ringschluss der A281 endlich auf die Zielgerade geht. Eine weitere Weserquerung verbunden mit dem Autobahnring wird den Verkehr in Bremen besser verteilen, birgt Vorteile für Wirtschaftsverkehre und entlastet vor allem ganz viele Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt, die momentan hohen Belastungen durch Feinstaub, Stickoxid und Lärm ausgesetzt sind.“
Die Pressemitteilung vom 13. September 2018 finden Sie hier.

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Bericht der Verwaltung vom September 2017 zum aktuellen Sachstand der Bauabschnitte 2/2 und 4 der A 281

Folgenden Bericht der Verwaltung (pdf, 31.3 KB) „Aktueller Sachstand der Bauabschnitte 2/2 und 4 der A 281“ nahm die Deputation für Umwelt, Bau, Verkehr, Stadtentwicklung, Energie und Landwirtschaft (L/S) in ihrer Sitzung am 14. September 2017 zur Kenntnis.

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Bericht der Verwaltung vom Februar 2017 zur Realisierung des Autobahnringschlusses BAB A 281

Folgenden Bericht der Verwaltung „Aktueller Sachstand der Realisierung der A 281: Auswirkungen der aktuellen Rechtsprechung“ nahm die Deputation für Umwelt, Bau, Verkehr, Stadtentwicklung, Energie und Landwirtschaft (L/S) in ihrer Sitzung am 23. Februar 2017 zur Kenntnis.

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Bericht der Verwaltung vom Februar 2016 zur Realisierung des Autobahnringschlusses BAB A 281

Mit der Realisierung der Autobahneckverbindung A 281 in Bremen entsteht in Verbindung mit den beiden vorhandenen Autobahnen A 1 und A 27 ein Autobahnring um Bremen. Die Umsetzung dieser Fernstraßenbaumaßnahme des Bundes ist gleichermaßen Ziel der Verkehrspolitik des Bundes und des Landes Bremen. Die A 281 dient neben einer deutlich verbesserten Erschließung der Häfen, des Güterverkehrszentrums und des Flughafens vor allem der maßgeblichen Verkehrsentlastung des Bremer Straßennetzes.
Der Bau der A 281 wurde in 6 Abschnitte unterteilt, von denen bereits 4 für den Verkehr frei gegeben wurden. Der Bauabschnitt 2/2 zwischen Neuenlander Ring und Kattenturmer Heerstraße sowie der Bauabschnitt 4 (Weserquerung) sollen in den kommenden Jahren realisiert werden.
In einem Bericht der Verwaltung (pdf, 24.3 KB) für die Sitzung der Deputation für Umwelt, Bau, Verkehr, Stadtentwicklung, Energie und Landwirtschaft (L/S) am 11.02.2016 wurde der aktuelle Sachstand zu den Bauabschnitten 2/2 und 4 dargestellt. Die Deputation hat diesen Bericht der Verwaltung zur Kenntnis genommen.

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