Sie sind hier:

Verkehrsministerkonferenz

Bremen hat 2021 und 2022 den Vorsitz der Verkehrsministerkonferenz

Die Freie Hansestadt Bremen übernimmt in den Jahren 2021 und 2022 den Vorsitz der Verkehrsministerkonferenz (VMK). Die Tagung findet in der Regel zweimal im Jahr statt. Teilnehmer sind die Verkehrsminister*innen aller Bundesländer und der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Die VMK ist ein wichtiges Mittel der Kooperation der Bundesländer untereinander und mit dem Bund. Es wird das Ziel verfolgt, einen gegenseitigen Informations- und Erfahrungsaustausch zu gewährleisten sowie gemeinsames politisches Handeln im eigenen Bereich oder gegenüber dem Bund in Beschlüssen zu vereinbaren. Das VMK-Vorsitzland nimmt eine wichtige Vertretungsfunktion der Länder z.B. gegenüber dem Bund oder in Gremien mit Länderbeteiligung ein. Vorbereitet wird die VMK durch die Gemeinsame Konferenz der Verkehrs- und Straßenbauabteilungsleiter (GKVS), der verschiedene Länderarbeitskreise zuarbeiten.

Die erste Tagung in Bremen findet am 15. und 16. April 2021 statt. Die Herbstkonferenz am 09. und 10. Dezember 2021 wird vom Gastgeberland Nordrhein-Westfalen in Aachen ausgetragen. Beide Treffen werden von der Bremer Mobilitätssenatorin Frau Dr. Maike Schaefer als VMK-Vorsitzende geleitet.

Bremens Bürgermeisterin und Senatorin Dr. Maike Schaefer übernimmt Vorsitz der Verkehrsministerkonferenz

Dazu aus der Pressemitteilung der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau vom 15.10.2020:

Bremens Bürgermeisterin und Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau, Dr. Maike Schaefer, ist am 15. Oktober 2020 turnusgemäß zur neuen Vorsitzenden der Verkehrsministerkonferenz (VMK) für die Vorsitzperiode 2021 und 2022 gewählt worden. Zuvor lag der Vorsitz bei der saarländischen Wirtschafts- und Verkehrsministerin Anke Rehlinger. Damit übernimmt erstmals eine Ministerin/ein Minister oder eine Senatorin/ein Senator von Bündnis 90/Die Grünen den VMK-Vorsitz.

Dazu Mobilitätssenatorin Schaefer: "Ich freue mich auf diese spannende Aufgabe. Neben der gemeinsamen Bewältigung der Folgen von Corona für den ÖPNV und den Eisenbahnverkehr möchte ich die Ausrichtung auf eine dauerhaft nachhaltige Mobilität in den Fokus rücken. Hierzu haben wir als Länder bereits wegweisende Anträge zur Förderung und zur Erhöhung der Sicherheit des Fuß- und des Radverkehrs beschlossen, weiterhin ist uns die Stärkung des Schienenverkehrs wichtig. Zur konzeptionellen Ausrichtung haben wir vereinbart, dass eine verkehrsträgerübergreifende, integrierte Gesamtstrategie zur Stärkung des Umweltverbundes entwickelt wird."

Die Verkehrsministerkonferenz ist ein wichtiges Instrument der Zusammenarbeit der Länder untereinander. Neben dem gegenseitigen Informations- und Erfahrungsaustausch dient sie dem Zweck, gemeinsames politisches Handeln im eigenen Bereich oder gegenüber dem Bund in Beschlüssen festzuschreiben.
...

Die VMK hat darüber hinaus auf Initiative Bremens eine Stärkung für Rad- und Fußverkehr, Umweltverbund und Eisenbahnausbau beschlossen. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.