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Förderung für Maßnahmen der sparsamen und rationellen Energienutzung und -umwandlung in Industrie und Gewerbe (REN-Programm) beantragen

Wenn Ihr Unternehmen Maßnahmen zur Energieeinsparung, zur Verbesserung der Energieeffizienz, zur betrieblichen Nutzung erneuerbarer Energien oder die Erstellung eines Energiekonzeptes plant, können Sie beim Senator für Bau, Umwelt und Verkehr einen Zuschuss beantragen.

Ziel der Förderung ist es, durch zusätzliche und freiwillige Maßnahmen den Energieeinsatz und den Ausstoß von CO2-Emissionen im Land Bremen zu verringern. (Klimaschutz, Ressourcenschutz)
Geht die erreichte Reduzierung des Energieeinsatzes und der CO2-Emissionen über rechtliche Vorgaben und übliche Marktstandards hinaus, dann können die umweltbedingten Investitionsmehrkosten mit einem Zuschuss von bis zu 50% gefördert werden.

Voraussetzungen

Antragsberechtigt sind

  • Betriebe und Unternehmen aus den Bereichen der Industrie, der gewerblichen Wirtschaft und der wirtschaftsnahen freien Berufe, die eine Energiesparmaßnahme in ihrem Betrieb oder Unternehmen durchführen wollen,
  • Finanzierungs-, Leasing- oder Dienstleistungsunternehmen, die eine Energiesparmaßnahme durchführen und mit einem Betrieb oder Unternehmen im Rahmen einer Contracting-Vereinbarung abrechnen wollen,
  • Grund- und Gebäudeeigentümer, Mieter und Pächter bei mit einem Gebäude verbundenen Maßnahmen.

Maßnahmen, zu denen der Antragsteller nach geltendem Recht oder durch Auflagen verpflichtet ist oder die allein aus Gründen der Instandhaltung, Sanierung oder Kapazitätserweiterung durchgeführt werden, können nicht gefördert werden.

Es sind allgemeine und je nach Vorhaben technische Voraussetzungen zu erfüllen, die der Förderrichtlinie (unter "Publikationen") und den dazu erlassenen Ausführungsbestimmungen zu entnehmen sind:

Welche Unterlagen benötige ich?

  • Formloser Antrag
    für individuelle Einzelprojektförderung zur Förderung für Maßnahmen der sparsamen und rationellen Energienutzung und -umwandlung in Industrie und Gewerbe (REN-Programm) beantragen. Erforderlich sind Maßnahmenbeschreibung mit relevanten technischen Informationen; Angaben zu Energieverbräuchen und Preisen, Maßnahmenbedingte Einsparungen, Investitions- und Betriebskosten; Jahresabschluss und Angaben zur Finanzierung; Zeitplan; ausgefüllte Formblätter Erklärung, Mindestlohn, ggf. KMU.
  • ausgefüllte Antragsformulare

Für das geplante Vorhaben muss ein maßnahmenbezogener Antrag auf Förderung aus dem REN-Programm gestellt werden.
Bei Brennwertnutzung für betriebliche Wärmeversorgung mit einer Nenn-Wärmeleistung 80 kW bis 1 MW und bei Einbau eines BHKW mit einer Leistung von 3 bis 50 kW elektrisch (Breitenförderung „Heizung“). Nähere Informationen unter "Publikationen" 

Für alle sonstigen Vorhaben (Individuelle Einzelmaßnahmen) nähere Informationen ebenfalls unter "Pulikationen".

Nach der erfolgreichen Prüfung eines vollständigen Förderantrags erhält der Antragsteller vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr einen Zuwendungsbescheid. Erst nach dem Erhalt des Zuwendungsbescheids darf mit dem Vorhaben begonnen werden.

Im Rahmen der zur Verfügung stehenden Förderungsmittel haben die Vorhaben Vorrang, deren Verwirklichung wegen der Höhe der erreichbaren CO2-Reduktion im besonderen öffentlichen Interesse liegt.

Es wird empfohlen, bei individuellen Einzelmaßnahmen vor Antragstellung mit der Zuwendungsstelle telefonischen Kontakt aufzunehmen.

Rechtsgrundlagen

Weitere Hinweise

Nach dem am 01.09.2012 in Kraft getretenen Landesmindestlohngesetz gewähren die Freie Hansestadt Bremen und die Gemeinden Bremen und Bremerhaven sowie Einrichtungen im Sinne von § 4 Landesmindestlohngesetz Zuwendungen gemäß § 23 der bremischen Landeshaushaltsordnung (LHO) nur, wenn sich die Zuwendungsempfänger/innen verpflichten, ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mindestens den festgelegten Mindestlohn - zurzeit ein Entgelt von 8,50 Euro brutto je Stunde - zu zahlen.

Welche Fristen sind zu beachten?

Das Vorhaben muss innerhalb von 12 Monaten nach Erhalt des Zuwendungsbescheides abgeschlossen sein. Der Verwendungsnachweis über das durchgeführte Vorhaben muss spätestens 6 Monate nach Fertigstellung der Maßnahme vorgelegt werden.