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Landwirtschaftssenator Lohse auf Höfetour

In seiner Funktion als Landwirtschaftssenator besucht Joachim Lohse im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour bremische landwirtschaftliche und gartenbauliche Betriebe. Begleitet wird er fachkundig von der Referatsleiterin für Landwirtschaft, Bettina Honemann und von der Referentin für BioStadt Bremen, Claudia Elfers, die diese Touren organisiert haben.

Naturkost Kontor Am Waller Freihafen - Frische kommt an

Senator Joachim Lohse (l.) mit den Geschäftsführern des Naturkostkontors Martin Clausen (m.) und Knut Schäper, jpg, 92.3 KB
Senator Joachim Lohse (l.) mit den Geschäftsführern des Naturkostkontors Martin Clausen (m.) und Knut Schäper

Das Naturkost Kontor Bremen wurde 1991 von Landwirten aus der Region gegründet. Auch heute noch sind die Gesellschafter Hauptlieferanten für Bio-Obst und Gemüse. Der Idee der ersten Stunde folgend, benötigen die meisten der regionalen Produkte nur Stunden, um für die Kunden frisch vom Feld zum Kauf bereitzustehen. Die Nähe zu den Lieferanten ermöglicht unmittelbar erntefrische Lieferungen, ohne Lagerung bis zur Abholung und ohne lange Transportwege. Das bringt den Waren ein Plus an Frische und damit an Geschmack. Diesem Gedanken fühlen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Naturkost Kontors verpflichtet. 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – darunter auch Auszubildende – sind beim Naturkost Kontor auf dem Gelände des Großmarktes beschäftigt.

"Gemüsewerft Dock II" – Urban Farming in der Überseestadt

Senator Joachim Lohse (r.) zu Besuch auf der Gemüsewerft; mit Michael Scheer, Geschäftsführer der GiB und Iris Geber von der wfb, jpg, 86.4 KB
Senator Joachim Lohse (r.) zu Besuch auf der Gemüsewerft; mit Michael Scheer, Geschäftsführer der GiB und Iris Geber von der wfb

Das sozial-integrative Urban Farming-Projekt "Gemüsewerft" der gemeinnützigen Gesellschaft für integrative Beschäftigung mbH (GiB) erzeugt mitten in der Großstadt Gemüse, Kräuter und Obst. Seit Juni dieses Jahres wird die innerstädtische Anbaufläche der "Gemüsewerft" um das 2.600 Quadratmeter große Gelände in der Bremer Überseestadt ergänzt. "Gemüsewerft Dock II" ist eines der Projekte von "BioStadt Bremen" des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr. Dieses Projekt ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie nachhaltiges Gärtnern in der Stadt funktionieren und erlebbar werden kann, obwohl die Fläche sehr begrenzt ist.
Lesen Sie hier die Pressemeldung "Gemüsewerft Dock II" – Urban Farming in der Überseestadt.

Schlachthof GmbH Bremen Nord - Auf Regionalität und Bio setzen

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Senator Lohse (1.v.l.) zu Besuch beim Schlachthof: (v.l.n.r.): Karsten Otten Abwicklung Fleischhandel, Geschäftsführer Dieter Logemann und Herbert Dohrmann

Der Schlachthof an der Meinert-Löffler-Straße in Bremen-Aumund mit seinen 15 Gesellschaftern bestreitet heute eine fast einmalige Stellung in der Bundesrepublik, dessen Geschäftsführer Herbert Dohrmann ist. 50 Rinder und 300 Schweine aus der Region werden bei der Schlachthof GmbH wöchentlich geschlachtet. 32 Innungsschlachtereien hatten zugegriffen als Bremen das damals sanierungsbedürftige Gebäude Mitte der 1970er für eine symbolische Mark verkaufte. Sie haben das Ziel, die Wertschöpfungskette in der Region zu erhalten und damit das handwerklich strukturierte Fleischerwesen zu fördern. Bei einigen Fleischereien ist die Nachfolge nicht geregelt, bei anderen bleibt der wirtschaftliche Erfolg auch auf Grund der Großschlachtereien und Discounter auf der Strecke. Damit verliert auch der Schlachthof Kunden. Seit Juli 2015 ist der Schlachthof Bio-zertifiziert und damit ein wichtiger Partner im Projekt Biostadt Bremen bei der Erhöhung des Bio-Fleischangebotes an Bremer Kitas und Schulen.

Biolandhof Blumenthal-Vey - Ökolandbau ist eine Frage des Respekts vor den Tieren

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Senator Joachim Lohse mit Biolandhof-Besitzer Ullrich Vey auf dessen Wiesen

Für Ullrich und Carola Vey vom Biolandhof Blumenthal-Vey ist der Ökolandbau eine Frage des Respekts vor den Tieren. Auf ihrer Weide steht bereits die dritte Generation von Rindern der Rasse Angus. Diese Rasse ist nicht zuletzt wegen ihres dickeren Felles besonders robust, so dass die 80 Angusrinder ganzjährig draußen gehalten werden.
Die Rinder fressen ausschließlich fruchtbaren Klee, Gras und Heu von den artenreichen Weiden. Auf Gentechnik, vorbeugende Antibiotika, künstliche Hormone und Masthilfen verzichten die Veys komplett. So entsteht ein qualitativ hochwertiges Rindfleisch, das vom Bioschlachter für die Kunden zu Filet, Braten, Steak, Gulasch und Gehacktem verarbeitet wird. Darüber hinaus engagiert sich der Hof als Demonstrationsbetrieb aktiv für die Naturschutz- und Landschaftspflege sowie den Wasser- und Klimaschutz. Durch eine extensive Landwirtschaft, also eine Nutzung der Wiesen mit verhältnismäßig geringem Aufwand, können wertvolle Pflanzen- und Tierbestände erhalten werden.
Der Hof bietet für die Öffentlichkeit Exkursionen und naturkundliche Führungen zur regionalen Fleischerzeugung in Kombination von Landschaftspflege, Natur-, Boden- und Gewässerschutz, teilweise mit anschließendem Grillen und Verkostung an. Die Kooperationspartner sind: Senator für Umwelt Bremen, BUND, NABU, Naturwissenschaftlicher Verein, Aktionsgemeinschaft Bremer Schweiz, Naturfreunde, ADFC, Verein Sozialökologie, ErzeugerVerbraucher-Genossenschaft, Bürgerverein. Ort: Biolandhof Blumenthal-Vey, Ullrich & Carola Vey, Bockhorner Weg 60, 28779 Bremen

Gärtnerei Kolonko in Arbergen

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Landwirtschaftssenator Lohse lässt sich von Holger Kolonko (l.) und Carl-Eugen Kolonko (m.) den Betrieb zeigen

Ihr Betriebsschwerpunkt liegt im Direktverkauf und in der Lieferung nachhaltig erzeugter Wärme, die sie über eine Biomassenheizungsanlage an die benachbarte Kirche, das Gemeindezentrum und den Kindergarten liefert.

Gärtnerei rhizom in Borgfeld

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Landwirtschaftssenator Lohse zu Beusch bei der Gärtnerei rhizom, hier mit Heidrun Kersting

Die Gärtnerei liegt im Naturschutzgebiet der Wümmewiesen und ihr betrieblicher Schwerpunkt liegt im ökologischen Gemüseanbau mit etwa 50 Gemüsekulturen und sie verfügt über einen Lehrgarten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt darin, dass Intergrationsjobs für Männer und Frauen angeboten werden und über den Bremer Lernweg können sie sich zum Gärnter/zur Gärtnerin weiterqualifizieren.

BockBioScience in Borgfeld

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Senator Lohse mit den Eigentümern Friederike und Stephan von Rundstedt (links)

Das Unternehmen Bock wurde bereits 1926 gegründet und hat sich von einem traditionellen Gartenbaubetrieb zu einem Global Player in der grünen Biotechnologie-Branche entwickelt. Der betriebliche Schwerpunkt des Betriebes liegt darin, dass Pflanzen aller Art in Gewebekultur vermehrt werden. Das Stammgeschäft liegt in der Produktion von Orchideen und Christrosen. Eine weitere Besonderheit liegt in der Jungpflanzenproduktion wien beispielsweise Indianerbanane oder schnellwachsende Kiri-Bäumen aus dem Pflanzen- und Gewebelabor, um damit in Zukunft den Markt mit nachwachsenden Rohstoffen zu bereichern. Der Betrieb verfügt über eine Biomasseheizanlage.

Bauernhöfe in Bremen

Bereits am 1. Juli 2016 war Senator Lohse im Rahmen seiner Sommertour unterwegs und besuchte verschiedene landwirtschaftliche Betriebe.

  • Hilmar Garbade

Er ist der Präsident des bremischen Landwirtschaftsverbandes; sein Bauernhof im Blockland wird konventionell bewirtschaftet und ist ein reiner Grünland-Betrieb mit etwa 150 Kühen.

  • Jörn und Dörte Schmidt

Der Hof der Familie Schmidt ist ein Milchviehbetrieb mit etwa 200 Milchkühen, der konventionell bewirtschaftet wird. Die Stallanlagen sind neu gebaut worden.

  • Biohof Kaemena

Der Biohof im Blockland hat seinen Betriebsschwerpunkt in der Milchwirtschaft mit etwa 60 Milchkühen mit weiblicher Nachzucht. Die Familie betreibt Ökolandbau, ein Eiscafe, Ferienwohnungen und eine Hofgalerie mit wechselnden Ausstellungen.

  • Gerd Gartelmann

Der betriebliche Schwerpunkt des Hofes von Gerd Gartelmann liegt im Milchviehbetrieb mit etwas 60 Milchkühen. Dafür kommt ein Melkroboter zum Einsatz. Der Hof wird in Ökolandbauweise geführt und ist ein reiner Grünland-Betrieb.

  • Jürgen Drewes

In Oberneuland betreibt Jürgen Drewes seinen Bauernhof in konventionelle Bewirtschaftung mit etwa 60 Milchkühe, Bullen und Jungtiere in Oberneuland. Die Flächenbewirtschaftung findet im Naturschutzgebiet Fischerhuder Wümmewiesen statt. Es gibt Hofführungen für Kindergärten und Schulen und ein Maislabyrinth.

  • Bio-Hofmolkerei Dehlwes

Der Betriebsschwerpunkt liegt in der Hofmolkerei mit etwa 150 Milchkühen, es gibt einen Hofladen, ein Melkhus und eine Hühnermobil.

  • Hier können Sie die Pressemitteilung Bio-Fleisch aus Bremen für Kitas und Schulen nachlesen.