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Das Starkregen-Vorsorgeportal für Bremen

Extreme Wetterereignisse hat es schon immer gegeben, doch aufgrund des Klimawandels treten diese in Zukunft mit hoher Wahrscheinlichkeit häufiger auf und sind oft unberechenbar. Starkregen ist eines dieser Phänomene, von dem auch Bremen deutlich mehr betroffen sein wird.
Das Starkregen-Vorsorgeportal bietet Ihnen umfassende Informationen und kostenlose Beratungsangebote, damit Sie Haus und Grund vor den Folgen von Starkregenereignissen besser schützen und kostspieligen Schäden vorbeugen können.

Starkregenkarte: Wo Gefahr droht

Starkregenkarte Bremen, jpg, 71.0 KB

Bremen hat mit einem computergestützten Modell genau berechnen lassen, welche Stellen in der Stadt bei Starkregen durch Überflutung gefährdet sein können. Warum manche Grundstücke stärker betroffen sind als andere, ist immer abhängig davon, in welcher örtlichen Lage sie sich befinden. Das bedeutet, dass je nach Gefälle oder Höhenlage und Struktur der Geländeoberfläche, wie der Art der Befestigung, vorhandenen Bordsteinen oder entsiegelten Flächen das Wasser dann an der Oberfläche mehr oder weniger unkontrolliert den nächstgelegenen Tiefpunkten im Gelände zufließt.
Die Starkregenkarte zeigt Ihnen, welchen Weg das Niederschlagswasser auf der Geländeoberfläche nimmt, beziehungsweise wo es sich sammelt oder an Hindernissen wie Gebäuden oder Mauern aufstaut. Die Karte stellt den berechneten, maximalen Wasserstand während eines zweistündigen Starkregenereignisses dar.

Starkregenkarte Bremen

Detailauskunft für Ihr Grundstück: Wann Vorsorge sinnvoll ist

Möchten Sie als Grundstücks- oder Hauseigentümerin oder -eigentümer genau wissen, wie die Wasserstände auf Ihrem Grundstück bei Starkregen ausfallen könnten? Dann beantragen Sie hier eine Detailauskunft.

Detailauskunft für Ihr Grundstück

Nach Eingang Ihrer Anfrage wird eine detaillierte Analyse für Ihr Grundstück erstellt. Das kann etwas Zeit in Anspruch nehmen, danach erhalten Sie den Auskunftsbogen mit passgenauen Informationen zurück.

Ergänzend dazu empfehlen wir, sich Vor-Ort und völlig kostenfrei von einem Experten zu Ihren persönlichen Vorsorgemöglichkeiten beraten zu lassen.
Zur kostenlosen Beratung von hanseWasser

Kostenlose Vor-Ort-Beratung: Wie das Wasser draußen bleibt

Der Besuch einer Expertin oder eines Experten bei Ihnen vor Ort lohnt sich und ist für Sie kostenlos. Die Fachleute von hanseWasser schauen sich die örtlichen und baulichen Gegebenheiten an und geben eine Einschätzung ab, inwieweit Ihre Immobilie oder Ihr Grundstück durch Überflutung in Folge von Starkregen gefährdet ist. Sie erhalten wertvolle und praktische Tipps, mit welchen Vorsorgemaßnahmen Sie Ihr Haus und Grund schützen können, und wie Sie das Risiko für eine Gefährdung durch Oberflächenwasser, Sickerwasser oder durch Rückstau aus dem Kanal mindern.

Beratung vor Ort

Im Rahmen eines einstündigen Termins schaut sich eine Expertin oder ein Experte der hanseWasser Bremen GmbH mit Ihnen gemeinsam das Untergeschoss sowie die umliegenden Flächen am Gebäude an. Die Beratung ist kostenfrei und neutral.

Einen Beratungstermin können Sie bei der Kundenbetreuung der hanseWasser unter
(0421) 988-1111 oder kontakt@hanseWasser.de vereinbaren.

Privat und Stadt – Hand in Hand bei der Starkregenvorsorge

Bei Starkregen kann Wasser auf unterschiedlichen Wegen ins Haus eindringen: über Gebäudeöffnungen, bei durchnässten Außenwänden durch Sickerwasser oder aber durch Rückstau aus der Kanalisation. Als Hauseigentümerin oder -eigentümer tragen Sie selbst die Verantwortung, Ihr Grundstück oder Ihre Immobilie zu sichern.

Aber auch die Stadt Bremen kümmert sich und lässt Sie nicht im Regen stehen: Sie betreibt bereits seit einigen Jahre Vorsorge, in dem sie öffentlichen Raum und Straßenzüge so umgestaltet, dass Wasser im Falle von Starkregen geregelt und verzögert abfließen und versickern kann. Darüber hinaus legt Bremen bei der Entwicklung von Neubaugebieten viel Wert auf einen vorsorgenden Umgang mit dem Niederschlagswasser und auf die Starkregenvorsorge.

Weiterführenden Infos und gute Beispiele finden Sie auf den Webseiten des Projektes KLAS.