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Zusammen statt allein! So klappt Kooperation in der Nordseeregion

Nordseeregion Watt Leuchtturm, jpg, 60.9 KB

Die Norddeutsche Jahreskonferenz des INTERREG-Nordseeprogramms hat am 12. November 2019 in Bremen getagt.

Bremens Senatorin Dr. Maike Schaefer hat am 12. November 2019 rund 150 Projektakteur*innen und Interessent*innen aus Verwaltung, Bildung, Forschung und Wirtschaft der vier Bundesländern Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein auf der Norddeutschen Jahreskonferenz in Bremen begrüßt. In ihrer Begrüßungsrede zog Senatorin Schaefer den historischen Vergleich zwischen der Kooperation im Nordseeprogramm und der Hanse. Damals wie heute sei die Kooperation im Nordseeraum ein Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg Bremens.

Mit Mitteln aus dem europäischen Förderprogramm Interreg Nordseeregion entwickeln Akteure aus allen Ländern rund um die Nordsee in grenzübergreifenden Projekten gemeinsam innovative Lösungen für die wichtigsten Herausforderungen der Nordseeregion.

Unter dem Motto „Bühne frei für die Projekte“ sind über 20 Projekte mit ihren Themen und Ergebnissen präsentiert worden und der Tagungsmarktplatz ist zentraler Ort für Austausch und Information gewesen. Auch greifbare Exponate waren dabei, u. a. salztolerante Pflanzen, die aktuell erforscht werden, um künftig der Nahrungserzeugung zu dienen. An insgesamt 10 dieser Projekte beteiligen sich auch Projektpartner aus Bremen und Bremerhaven. Das Themenspektrum dieser Projekte umfasst nachhaltige Mobilität, klimafreundliche Häfen, innovative Start-up-Förderung, Offshore-Windenergie, Meeresumweltschutz, Bewältigung der Folgen des Klimawandels und nachhaltige Landwirtschaft.

Mehrere Themenbezogenen Diskussionsrunden sind einhellig zum Ergebnis gekommen, dass die Interreg-Projekte einen greifbaren Mehrwert für die Städte und Regionen des Nordseeraums erzeugen. In den Themenbereichen Klimawandel, umweltverträgliche Wirtschaft und Innovation sowie nachhaltiger Verkehr sind viele sichtbare Lösungen vor Ort entstanden. Gleichzeitig tragen die Projekte dazu bei, dass die Nordseeregion als Ganzes international wettbewerbsfähig bleibt.

Den Schlusspunkt der Konferenz hat die Europastrategische Runde mit Teilnehmer*innen aus allen Bundesländern, darunter aus Bremen die Bürgerschaftsabgeordnete Antje Grotheer, Umweltstaatsrat Ronny Meyer und Frederike Oberheim als Sprecherin von Fridays for Future gesetzt. „Mit dem Interreg-Programm kann europäischer Zusammenhalt gelebt und vor Ort sichtbar gemacht werden,“ sagte Umweltstaatsrat Meyer.