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Umweltzone Bremen

Warum eine Umweltzone für Bremen?

Bild einer Karte zur Lage der Umweltzone in Bremen
Umweltzone Bremen

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An mehreren innerstädtischen Straßenzügen in Bremen werden die Grenzwerte der EU-Luftqualitätsrichtlinie zum Schutz der menschlichen Gesundheit für Feinstaub (PM10) und Stickstoffdioxid (NO2) überschritten. Aus diesem Grund hatte der Senat im August 2006 einen Luftreinhalte- und Aktionsplan beschlossen. Dieser Luftreinhalte- und Aktionsplan enthält 15 Maßnahmen, die langfristig geeignet sind, die Schadstoffbelastung mindestens so weit zu senken, dass die Grenzwerte eingehalten werden. Als eine der wirksamsten Minderungsmaßnahmen wird die Einrichtung einer Umweltzone benannt.

Am 1. Januar 2009 wurde die Umweltzone eingerichtet, seit dem 30. Juni 2011 sind ausschließlich Kraftfahrzeuge mit grüner Plakette in der Umweltzone zugelassen.

Wesentliches Ziel der Umweltzone ist die Verringerung von gesundheitsschädlichen Emissionen durch Kraftfahrzeuge. Der Straßenverkehr ist die wichtigste Quelle dieser Schadstoffe mit einem Anteil an der Belastung von circa 30 Prozent bei Feinstaub und 60 Prozent bei Stickstoffdioxid in dem Belastungsgebiet. Diese Anteile gilt es mit Hilfe der Umweltzone zu reduzieren. Darüber hinaus wirkt sich die angestrebte Entlastung auch auf die Wohngebiete aus, die nicht direkt an verkehrsreichen Straßen liegen. Andere lokale Quellen wurden bereits im Rahmen des bisherigen Luftreinhalteplans begrenzt oder tragen in dem Gebiet der Umweltzone nur unwesentlich zu einer Erhöhung der Schadstoffbelastung bei.

Karte der Umweltzone als Download (pdf, 1.5 MB)

Gutachten zur Umweltzone und Öffentlichkeitsbeteiligung