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Grünes Netz

Die Freiraumstruktur der Stadt

Die Freiraumstruktur Bremens ist aus dem historisch gewachsenen Stadtgrundriss entstanden und lässt sich verkürzt durch die Begriffe Wasser und Landschaft beschreiben. Beide Elemente durchziehen die Stadt und reichen bis an das Zentrum heran. Sie gliedern damit großräumig die gebaute Stadt und schaffen vielfältige Möglichkeiten für Naherholung und Naturerleben der Bevölkerung. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum Stadtklima und bieten Lebensraum für Pflanzen und Tiere in der Stadt.

Insbesondere die Weser, die die Stadt auf einer Länge von ca. 42 km durchzieht, verleiht der Hansestadt das Prädikat "Stadt am Fluss".

Für die Bremerinnen und Bremer liegt die Landschaft "vor der Haustür". Auf kurzem Weg sind Blockland, Wümmewiesen, Mahndorfer und Arberger Marsch, das Niedervieland oder die Geestbereiche in Bremen-Nord erreichbar und bieten so nicht nur am Wochenende sondern auch im Alltag vielfältige Möglichkeiten zur Entspannung und Naturerleben.

Zudem erstrecken sich großräumige Grünbereiche wie der Bürgerpark mit dem Stadtwald, der Werdersee mit dem Stadtwerder und der Pauliner Marsch, der Freiraumkeil Reedeich oder die Geestbachtäler in Bremer-Nord aus der freien Landschaft kommend bis tief in die bebaute Stadt hinein.

Während mit "Wasser" und "Landschaft" das Wesentliche des Bremer Freiraums charakterisiert ist, gehört zum Gesamtbild der Freiraumstruktur auch das Netz der vielfältig ausgeprägten Grün- und Freiflächen der Stadt innerhalb der bebauten Bereiche. Das "Grüne Netz" setzt sich aus Parks und Grünanlagen, Plätzen, baumbestandenen Straßen, Spazierwegen, Kleingartenanlagen, Sport- und Spielflächen zusammen. Dieses Geflecht aus kleineren und größeren öffentlich zugänglichen und nutzbaren Grün- und Freiräumen mit ihren Verbindungswegen im unmittelbaren Wohn- und Arbeitsumfeld ist die für den Stadtteil bedeutsame Freiraumstruktur, ergänzt die übrigen Elemente des Grün- und Freiraumsystems (Landschafts- und Flussräume, Freiraumkeile, ortsteilübergreifende Grünzüge, Grünringe) und verknüpft diese untereinander. Es hat einerseits eine wichtige Aufenthalts- und Verbindungsfunktion für die Bevölkerung vor Ort, erfüllt andererseits aber auch überörtliche gesamtstädtische Funktionen.

Die Freiraumstruktur der Hansestadt Bremen ist grafisch in den Plänen des Grünen Netzes dargestellt. Hier finden Sie eine übersichtliche Darstellung sämtlicher Grün- und Freiflächen in Ihrem Stadtteil. Die Pläne stehen zum Download am rechten Seitenrand zur Verfügung.

Werderseeufer auf dem Stadtwerder, JPG, 99.9 KB
Werderseeufer auf dem Stadtwerder

Das Grüne Netz im Landschaftsprogramm

Die städtischen Grün- und Freiflächen Bremens prägen die Stadt und sind wesentlicher Bestandteil zukünftiger Stadtentwicklung. Im Rahmen der Neuaufstellung des Bremer Flächennutzungsplanes und des Landschaftsprogramms Bremen wurden die Grundzüge der Grün- und Freiflächensituation im Stadtgebiet Bremens durch den Umweltbetrieb Bremen im Auftrag des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr untersucht und bewertet. Die Studie wurde 2011 vorgelegt. Auf dieser Grundlage sind mögliche Schlussfolgerungen für die konzeptionelle Ausrichtung der Grün- und Freiflächenentwicklung benannt. Das Untersuchungsgebiet ist die bebaute Siedlungsfläche Bremens.

Das gesamte Gutachten steht hier zum Download für Sie zur Verfügung.