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Hundekot

Hundehaufen sind ein ständiges Ärgernis. Seit 2004 hängen deswegen an vielen Orten in Bremen Hundekotbehälter. Es hat sich gezeigt, dass sich seitdem die Belastung durch Hundekot erheblich minimiert hat. Die Standorte der Hundekotbehälter sehen Sie hier.

Nach dem Ortsgesetz über die öffentliche Ordnung § 6 Tierhaltung ist jeder Hundehalter verpflichtet, die Verunreinigungen seines Hundes unverzüglich zu beseitigen. Die dazu erforderlichen Vorrichtungen sind stets mitzuführen. Bei Nichtbeachtung muss mit empfindlichen Geldstrafen gerechnet werden. Die von der Freien Hansestadt Bremen erhobene Hundesteuer ist nicht zweckgebunden und dient daher nicht der Finanzierung der Hundekotbeseitigung.

Seit dem 01.01.2014 darf Hundekot in alle Abfallbehälter auf Straßen und in öffentlichen Anlagen eingeworfen werden (Vgl. Rechtliche Regelungen – Abfallentsorgungs-Ortsgesetz § 21). Die sog. Hundekotbehälter stellen ein zusätzliches Angebot der Stadt Bremen an solchen Standorten dar, die von Hundehaltern intensiv genutzt werden, an denen öffentliche Abfallbehälter ansonsten jedoch nicht angebracht würden.

Für Rückfragen zu diesem Projekt wenden Sie sich bitte an Frau Marion Stiller-Tesch marion.stiller-tesch@umwelt.bremen.de.

Runder Tisch Werdersee

Hintergrund

Der Werdersee hat sich zu einem bremenweit und teilweise in die Region ausstrahlenden Freizeit- und Erholungsraum entwickelt. Konflikte zwischen einzelnen Nutzerinnen und Nutzern bleiben dabei nicht aus. Seit mehreren Jahren werden vielfältige Aktivitäten gestartet, um Belastungen wie zum Beispiel Abfall und Lärm, einzudämmen. Der Koordinierungsausschuss des Beirates Neustadt hat 2011 auf Anregung eines Bürgerantrags den Senator für Umwelt, Bau und Verkehr gebeten, einen Runden Tisch zur Lösung von Konflikten einzurichten.

Auftrag und Mitglieder

Dieser Runde Tisch startete im April 2012 und hat ein Nutzungskonzept, den Werderseewegweiser, erarbeitet. Die Mitglieder des Runden Tisches treffen sich mindestens einmal im Jahr auf Einladung der Leitstelle Saubere Stadt, um den Verlauf der vergangenen Saison zu reflektieren. Dabei kommen Entwicklungen des Gebietes und seiner Nutzungen ebenso zur Sprache wie gegebenenfalls notwendige Veränderungen oder Ideen zur Verbesserung der Situation. Die Treffen sind öffentlich und werden von der Leitstelle bekannt gegeben. Der Runde Tisch setzte sich aus Verteterinnen und Vertretern folgernder Institutionen zusammen:

  • den InitiatorInnen des Bürgerantrags
  • Bürgerinitiative „Rettet den Werdersee“
  • Beiräte Neustadt/Obervieland/Ortsamt
  • Jugendbeirat
  • Kleingartenvereine
  • Anwohnerinnen und Anwohner/Aktive
  • DLRG
  • Ruder-/Kanuvereine
  • bras e.V. (Kioskbetreiber)
  • Deichverband
  • Umweltressort und Innenressort
  • Polizei
  • Sportamt
  • Umweltbetrieb

Ergebnis

Der Werderseewegweiser soll Hilfestellungen für die Reduzierung der NutzerInnenkonflikte geben. Er enthält die am Runden Tisch abgestimmten Konzepte (z. B. Abfallkonzept) sowie Regelungen und Vorschläge für Aktionen. Der Werderseewegweiser dient damit als Bestandsaufnahme, wie die TeilnehmerInnen den Werdersee nutzen möchten ohne die Interessen anderer NutzerInnen erheblich zu beeinträchtigen.

Weiteres Vorgehen

Die Mitglieder des Runden Tisches treffen sich mindestens einmal im Jahr auf Einladung der Leitstelle Saubere Stadt, um den Verlauf der vergangenen Saison zu reflektieren. Dabei kommen Entwicklungen des Gebietes und seiner Nutzungen ebenso zur Sprache wie ggf. notwendige Veränderungen bzw. Ideen zur weiteren Verbesserung der Situation. Die Treffen sind öffentlich. Die Termine werden von der Leitstelle bekannt gegeben.

Info-Flyer:

Hier erhalten Sie den entsprechenden Info-Flyer für Kohl- und Pinkeltouren (pdf, 1.1 MB)

Hier erhalten Sie den entsprechenden Info-Flyer für das Grillen am Werdersee

City Service

Um die Innenstadt für Touristen sowie Bürgerinnen und Bürger attraktiv zu halten, hat der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr zusammen mit der ENO Entsorgung Nord GmbH den sogenannten City Service ins Leben gerufen. Die RNO Reinigungs-und Entsorgungsservice Nord GmbH erbringt im Auftrag der ENO für die Stadt im Bereich der Innenstadt eine zusätzliche Reinigungsleistung. Hier wird praktisch permanent montags bis samstags von 13.00 bis 20.30 und sonntags von 13:00 bis 18:00 gereinigt. Zusätzlich wird an den Wochenenden in den Nachmittagsstunden das Umfeld des Hauptbahnhofes mit den BSAG Haltestellen gereinigt.

Für Rückfragen zu diesem Projekt wenden Sie sich bitte an Herrn Falldorf juergen.falldorf@umwelt.bremen.de.

Bremen räumt auf

Große jährliche Aufräum-Aktion mit Grünhold - dem Putzteufel

Initiatoren von „Bremen räumt auf“ sind die swb AG, der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, die Sparkasse Bremen AG, der Weser-Kurier, die Gewoba und die Entsorgung Nord GmbH. Alle eint das Bestreben, sich für ein sauberes und lebenswertes Bremen zu engagieren. Welcher Müll auch immer gefunden wird, bei der Aktion geht es dem Schmutz an den Kragen. An diesem Tag soll Bremen so richtig sauber werden. Ziel ist es, das Bewusstsein für Müllentsorgung zu schärfen und gedankenloses Wegwerfen von Müll dauerhaft zu verhindern. Begleitet wird "Bremen räumt auf" von Grünhold - dem grünen Putzteufel.

Alle weiteren Informationen unter: www.bremen-raeumt-auf.de

Kampagne für das 15. Bremen räumt auf im März/April
Kampagne für das 15. Bremen räumt auf im März/April.

Seit 2002 stetig am wachsen

Was im Jahr 2002 als kleine Gemeinschaftsaktion begann, ist mittlerweile eine riesige Reinigungsaktion mit mehreren tausend Teilnehmenden. Mit neuen Highlights wie Foto-, Mal- und Musikwettbewerben zum Thema Umwelt entwickelte sich Jahr für Jahr ein volles und buntes Programm. So waren zum Jubiläum im Jahr 2012 ganze 14.412 Akteure beteiligt. Insgesamt wurden an diesem Tag rund 24 Tonnen Müll eingesammelt.

Zweitägige Veranstaltung seit 2013

Zum ersten Mal fand im Jahr 2013 die Aktion "Bremen räumt auf" gleich an zwei Tagen statt. Der zusätzliche Aufräumtag wurde von den Bremerinnen und Bremern gut angenommen. Der Freitag war dabei speziell den Kindern gewidmet und ermöglichte Schulen und Kindertagesstätten die Teilnahme an der Aufräumaktion. Am Samstag hieß es dann für alle Erwachsenen "Bremen räumt auf". An zwei Tagen nahmen 2015 knapp 17.000 Menschen teil.